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Mein Blog

Oliver Buslau

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Wohnzimmerlesung mit „Wahn“ in Leichlingen
Autorenlesungen gibt es ja in Buchhandlungen, auf Festivals, gelegentlich auch an sehr außergewöhnlichen Orten (die dann unter Umständen mit der Romanhandlung in Verbindung stehen). Gestern habe ich ein ganz besonders reizvolles Lesungskonzept erleben dürfen: eine so genannte „Wohnzimmerlesung“.

Veranstalter war der Förderverein der Bücherei Leichlingen, Lesungsort aber ein privates Wohnzimmer. So verband sich das Leseerlebnis mit dem Flair eines Salons. Als Autor ist man dabei viel näher an den Besucherinnen und Besuchern - vor allem, wenn man dann auch noch eine Szene parat hat, die dann sozusagen vor der Haustür spielt. Mein neuester Bergischer Krimi „Wahn“ spielt zwar in der Wahner Heide, aber der Held - Privatdetektiv Remigius Rott - hat in der Geschichte einen Zwischenstopp in Leichlingen-Trompete (ja, so heißt der Stadtteil) zu absolvieren. Und da gab es natürlich eine schönen Wiedererkennungseffekt.

Ich habe so manche neue Leserin, so manchen neuen Leser für meine Bergischen Krimis gewinnen können. Viele der Anwesenden sind, das merkte man den Gesprächen, regelmäßig bei den Wohnzimmerlesungen des Fördervereins dabei. Und natürlich gibt es auch nicht nur Literatur und Gespräche: Getränke von Wein bis Apfelschorle und erlesene Snacks gehören auch dazu.

Zur Webseite des Fördervereins, dem ich auch das nachfolgende Foto verdanke, gehts hier.




Buchpremiere "Wahn"



Vor gut einer Woche durfte ich den neuen Bergischen Krimi „Wahn“ bei der Premierenlesung in der Buchhandlung Funk in Bergisch Gladbach-Bensberg vorstellen. So ein Termin ist für einen Autor immer was besonderes: Bis dahin haben ja nur ganz wenige Menschen das Buch gelesen, und das vor allem aus professionellen Gründen. Die Lektorin, die Korrekturleserinnen - sie lesen ja, um zu prüfen, nicht um Spaß zu haben (OK, den haben sie hoffentlich auch, aber es geht natürlich in erster Linie um was anderes). Aber nun: Das wahre, wirkliche Publikum. Besonders nett ist es, wenn dann auch noch Leute da sitzen, die das ganz frische Buch schon verschlungen haben - und denen es so gut gefallen hat, dass sie auch noch in die Lesung kommen. Herrlich.
Auf den Auftakt folgen jetzt noch drei weitere Lesungen. Zu den Terminen geht es hier.

Die Fälle des Prof. Archibald Winter - erstmals als Buch!
Sherlock Holmes, Kommissar Maigret oder Hercule Poirot ... Jahrzehntelang hat Professor Archibald Winter an der Universität Studenten in Literaturgeschichte unterrichtet, aber seine wahren Helden stammen nicht von Schiller oder Goethe. Archibalds heimliche Liebe gilt den Kriminalgeschichten, die schon immer gerne las – mit einem Glas Rotwein zur Hand oder den Klängen einer klassischen Sinfonie im Hintergrund. Jetzt, im Ruhestand, hat er sich einen Traum erfüllt: Zusammen mit der Kommissarin Barbara Bruhns geht er auf Verbrecherjagd – und sein scharfer, an klassischen Krimis geschulter Verstand führt die Ermittler immer wieder auf die richtigen Indizien ...
Archibalds Fälle begeistern seit 2011 Woche für Woche in der Programmzeitschrift TVKlar viele Fans. Über 200 Krimis mit ihm als Hauptfigur sind seither erscheinen.
Seit heute gibt es vier Geschichten erstmals in Buchform.

Hier der Link zum E-Book.

Hier der Link zum Printbuch.

Archibald hat übrigens auch eine eigene Facebook-Seite: www.facebook.com/TVklar.Archibald.


 

Und darum gehts:

 

Archibald und Marcels Geheimnis
Die Ehefrau eines Taxifahrers entdeckt, dass ihr Mann einer Unbekannten regelmäßig Geld überweist. Warum und wozu traut sie sich nicht zu fragen, denn sie hat Angst vor der Antwort …

Archibald und der Schmuck des Supermodels
Alles sieht wie ein Einbruch aus – ein Einbruch, bei dem der Schmuck des jungen Supermodels Sarina Berger gezielt wurde. Doch welches Geheimnis steckt hinter dem unbekannten Verehrer, der Sarina die teure Kette und das Armband schenkte?

Archibald und der Überfall am "Mampftreff"
Ein brutaler Überfall auf den Fahrer eines Abschleppwagens. War es der Racheakt eines Falschparkers? Steckt ein Autodieb dahinter – oder eifersüchtiger Nebenbuhler?

Archibald und Rehbeins Tod
Ein festliches Essen im Hause von Baronin Mira von Stieglitz – und Dr. Rehbein, ein prominenter Herzspezialist, springt auf, rennt aus dem Haus, wird von einem Wagen angefahren und stirbt noch an der Unfallstelle. Der Täter flieht. Was hat den Doktor zu dem seltsamen Verhalten veranlasst? War es Mord?

TextArt 4/2015 ist da

Gestern hatte ich mal wieder eine große Besprechung beim Emons-Verlag. Ich gehöre zu den Autoren, die neue Projekte gerne im Gespräch entwickeln. Dabei bringe ich dann auch schon mal Recherchematerial mit, zeige Bildbände, versuche die Faszination von bestimmten Themen zu vermitteln.
Wir kamen dann auch darauf zu sprechen, dass heute die neue Ausgabe meiner Zeitschrift "TextArt - Magazin für Kreatives Schreiben" erscheint - und wie erfreut war ich, als ich erfuhr: Das Magazin wird im Verlag nicht nur gesammelt und gelesen, sondern allen Mitarbeitern empfohlen und Praktikanten sogar zur Pflichtlektüre gemacht!

Hier ein Überblick über die Themen in der aktuellen Ausgabe:

Wie schreibe ich ein Theaterstück? Was ist eigentlich "Subtext" und wie setzt man ihn beim Schreiben ein? Was ist das Erfolgsgeheimnis des Schriftstellers Jason Dark - Autor von weit über 1000 Heftromanen und Erfinder der Serie "John Sinclair"? Wie arbeitete die große Krimiautorin Agatha Christie?

Das sind nur vier der vielen Themen in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "TextArt - Magazin für Kreatives Schreiben", die heute erscheint. Dazu gibt es Lehrbuchrezensionen, Berichte über Schreibwerkstätten, die regelmäßige Kolumne von Schreibcoach Ulrike Scheuermann, das öffentliche Lektorat eines Lesergedichts und vieles andere mehr.


TextArt erscheint vierteljährlich im TextArt-Verlag. Ein Abonnement ist deutlich günstiger als der Einzelkauf, und man erhält als Abonnent oder Abonnentin das Heft etwa eine Woche vor dem offiziellen Erscheinungstermin ganz einfach per Post ohne zusätzliche Versandgebühr. Ein TextArt-Abo ist übrigens auch eine schöne Geschenkidee - nicht nur zu Weihnachten.

Informationen gibts auf der www.textartmagazin.de. Dienstags und donnerstags berät der Leserservice von 10 bis 15 Uhr telefonisch unter 0211 / 905 32 38!

 


Bergisches Land und Bergische Kurzkrimis
Wenn ich etwas weiter weg fahre (zum Beispiel nach Hamburg oder sagen wir mal in die Gegend von Würzburg oder Nürnberg), und ich sage, dass ich aus dem Bergischen Land komme, dann heben sich die Augenbrauen und die Blicke werden leicht ausdruckslos. Der Grund: Kaum jemand weiß, wo das ist.
Alle kennen die Eifel als "Krimiland", aber es gibt ja auch Bergische Krimis. Ich erkläre dann folgendes: Das Bergische Land ist die Gegend, die man sieht, wenn man sich Eifel-Krimis wie "Mord mit Aussicht" im Fernsehen ansieht, denn ein großer Teil dieser Serie wird im Bergischen gedreht (100 km und mehr entfernt wohlgemerkt, und die Regionen sind keineswegs benachbart!).
Dann erkläre ich, dass das Bergische Land östlich von Köln liegt und dass sich in ihm Städte wie Wuppertal, Remscheid, Solingen und Gummersbach befinden. Die Namen sind dann einigen bekannt. Auch das berühmte Neandertal gehört zum Bergischen Land. Und sogar die Stadt Düsseldorf (was mir bei Lesungen in D-Dorf immer Gelächter einbringt, es stimmt aber! D-Dorf war sogar die Hauptstadt des Bergischen Landes, denn hier residierte das Adelsgeschlecht von Berg, von dem die Region ihren Namen hat. Siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bergisches_Land).

Das alles ist ein schöner Anlass, mal nicht nur auf meine eigenen Bergischen Krimis, sondern auf Bergische Krimi-Anthologien hinzuweisen, in denen ganz unterschiedliche Autorinnen und Autoren aus dem Bergischen vertreten sind.


Brandneu ist:
Morde und andere Gemeinheiten: 13 schaurig-schöne Geschichten aus Oberberg

Etwas älter, aber trotzdem gut:

Mörderisch Bergisch!: 12 Kurzkrimis
Mörderisch Bergisch 2: 11 Krimis 

 


Foto von der Lesung am 5.11. in Wipperfürth

Lesungen sind ja was tolles, und wenn viele Leute da sind, und es eine nette Stimmung gibt, ist das ganz besonders schön.

Man hat als Autor übrigens so seine Lieblingsveranstalter. Bei mir gehört dazu auf jeden Fall die Bergische Buchhandlung in Wipperfürth. Das Publikum dort kann man auch mit Fug und Recht als Fans bezeichnen. Bei der Lesung am 5.11. reichte zum ersten Mal, seit ich dort zu Gast bin, der Raum in der Buchhandlung nicht aus, und wir mussten in den benachbarten Gemeindesaal der Kirchengemeinde umziehen. Deswegen habe ich auch - wie auf dem Foto zu sehen ist - unter der Kreuzigungsszene aus dem Krimi "Wupper Wut" gelesen ...

Einen Artikel über die Veranstaltung (Kölnische Rundschau) findet man hier!