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Informationen über Oliver Buslau

Eintrag mit (fast) komplettem Werkverzeichnis auf dem Portal literaturport.de

Eintrag im
Lexikon der deutschen Krimiautoren (Internet-Version)

Eintrag in der freien Enzyklopdädie Wikipedia
(mit Werkverzeichnis)

Ein Interview im Online-Magazin sagmal.de

Ein Fragebogen im Online-Magazin Onguru (ganz unten auf der Seite): Onguru.de

Interview auf der Seite der Autorin Petra Schier

Interview auf der Seite Leser-Welt.de





Biografische Angaben

Ich kam 1962 in Gießen zur Welt, wuchs aber von meinem vierten Lebensjahr an in Koblenz auf. Als kleine Hommage an meine Vaterstadt habe ich den Krimi “Schängels Schatten” geschrieben.
Als Sohn eines bekannten Koblenzer Journalisten und Buchautors war der Aufenthalt in Zeitungsredaktionen für mich schon als Kind etwas ganz Normales. Als musikbegeisterter Teenager schrieb ich die ersten Artikel (Konzertkritiken) für die “Rhein-Zeitung”.



Studium der Musikwissenschaft 

Nach meiner Bundeswehrzeit studierte ich von 1982 bis 1990 Musikwissenschaft, Germanistik und Bibliothekswissenschaft in Köln und Wien. Zwischendurch schrieb ich weiter für die “Rhein-Zeitung”, aber bald auch für den “Kölner Stadt-Anzeiger” und Musikzeitschriften wie das Magazin für Alte Musik “Concerto”.

Erfolge als Komponist

Schon früh betätigte ich mich auch als Komponist. 1979 gewann ich sogar einen Förderpreis beim Komponistenwettbewerb “Junge Komponisten gesucht” der Koblenzer Musikschule. Das Stück, das ich damals “verbrach” (was Superkurzes für 4 Holzbläser) wurde insgesamt 3 Mal gespielt. Die Noten finde ich gar nicht mehr. Mehr Erfolg hatte mein Karnevalsmarsch, den ich 1986 für den damaligen Koblenzer Karnevalsprinz Dieter I. von der magischen Feder (mein Vater) schrieb. Er ist heute der Erkennungsmarsch des RKK (Regionalverband Karnevalistischer Korporationen Rhein-Mosel-Lahn e.V.) und wird über 1000 Mal im Jahr gespielt.

Magisterarbeit über ein Koblenzer Thema

Meine Magisterarbeit in Musikwissenschaft schrieb ich über ein Koblenzer Thema, nämlich den kurfürstlichen Hofkapellmeister Pietro Pompeo Sales. Für die Anregung der moderne Erstaufführung einer seiner Messen gewann ich ebenfalls einen Preis beim “Ideenwettbewerb 200 Jahre Koblenz” 1992. Es blieb nicht bei der Idee: P.P. Sales’ Messe erklang nach etwa 200 Jahren wieder in der Koblenzer Kastorkirche. Nach dem Studienabschluss 1990 in Köln arbeitete ich im Produktmanagement der “EMI Classics”: in Köln, danach als Redakteur beim Greven’s Adressbuch-Verlag in Köln.



Mit der Opernsängerin Vesselina Kasarova im Interview
auf dem Salzburger Mönchsberg (1995)

Autor von Fachbeiträgen über klassische Musik

Seit dieser Zeit fand ich als Autor ein neues Betätigungsfeld: Ich schrieb hunderte von Beiträgen über klassische Musik in CD-Booklets und Programmheften, außerdem begann ich 1992 für das damals entstandene Musikmagazin RONDO zu schreiben, dessen dienstältester Mitarbeiter ich heute bin. 1992 zog ich nach Bergisch Gladbach. 1993 machte ich mich als freier Autor und Musikjournalist selbstständig. Darüber hinaus habe ich an vielen Musikpublikationen mitgewirkt.

Zusammenarbeit mit Christian Jost

Etwa 1994 lernte ich über einen Geiger des Gürzenichorchesters Köln Musik des Komponisten Christian Jost kennen und war von seiner Musik begeistert. Kurz darauf traf ich ihn persönlich auf der Geburtstagsparty einer gemeinsamen Bekannten. Daraus ergab sich eine Freundschaft, die zu mehreren gemeinsamen Projekten führte: 1999 plante Christian ein Werk für Sologesang, Sprecher, Chor und Orchester zur Jahrtausendwende, für das ich Textstellen aus den verschiedensten literarischen Quellen collageartig zu einer imaginären Handlung zusammensetzte. Das Stück das daraus wurde, heißt “Phoenix resurrexit”. Es wurde im Herbst 2001 auf dem Mitterhein Momente Festival in Kamp-Bornhofen uraufgeführt. Solisten waren Klaus Maria Brandauer (Sprecher) und Christiane Oelze (Sopran). Für das Stück “Un lungo bacio” lieferte ich Christian eine Collage aus Da Pontes Libretti zu Mozart-Opern. Das Stück für Mezzosopran und Orchester fasst verschiedene Frauen-Gestalten aus den Da-Ponte-Opern Mozarts zu einer einzigen Figur zusammen.Die Werke von Christian Jost erscheinen bei Schott.



Salzburg, Sommer 1999:
Mein erster Krimi
“Die Tote vom Johannisberg” entsteht.

Krimis und die Gründung
der Zeitschrift “TextArt”
 

Ende der 90er Jahre begann das Schreiben von Belletristik in meinem Leben einen großen Raum einzunehmen. Die Auseinandersetzung mit dem in Deutschland leider immer noch nicht sehr verbreiteten Gedanken, dass man die Schriftstellerei lernen kann (wie auch das Komponieren oder Malen) brachte mich auf die Idee, die erste deutsche Fachzeitschrift zum Thema zu gründen. Im September 2000 ging das Magazin TextArt” an den Start, dessen Mitherausgeber und Chefredakteur ich bin. In der Zwischenzeit habe ich auch als Dozent mehrere Schreibkurse gegeben – vor allem zum Thema Krimi.


Begegnung mit James N. Frey

2000 passierte ziemlich viel: Im Mai debütierte ich als Krimi-Autor mit dem Bergischen Krimi “Die Tote vom Johannisberg” (Emons-Verlag) und führte dabei meinen ich-erzählenden Wuppertaler Detektiv Remigius Rott ein, der mittlerweile so manchen Fall gelöst hat und auch noch lösen wird. Das Publikum scheint meinem Helden jedenfalls gerne über die Schulter zu schauen. Im Juni besuchte ich einen Schreibkurs bei dem amerikanischen Creative-Writing-Lehrer James N. Frey, der in München einen Workshop gab. Das lange Wochenende, das ich in München verbrachte, hat mich sehr vorangebracht. Ich bekam den entscheidenden Kick, Krimi Nr.2 (Flammentod) in Angriff zu nehmen, und mittlerweile sind ja noch weitere dazu gekommen. James N. Frey war von meinen damaligen Plan, eine Zeitschrift für kreatives Schreiben zu gründen, so begeistert, dass er spontan seine Mitarbeit anbot. Er gehört noch immer zu den Stammautoren.



2004: Beim Radio Berg Talk mit Radio-Berg-Chefredakteurin
Claudia Schall, der Schrifstellerin Kerstin Gier und dem
John-Sinclair-Autor Jason Dark

Das neueste Projekt: Klassik – alles, was man kennen sollte

Seit Jahr 2003 schreibe ich zusammen mit meiner Kollegin Eva Krautter ein großes Sammelwerk des Weltbild-Verlages: “Klassik – Alles was man kennen sollte”. Jeder Band (18 sind geplant) führt in ein bestimmtes Thema der klassischen Musik ein; jedes Buch enthält zwei CDs und ergänzt so Lesen und Hören in idealer Weise.

Liebeserklärung an Salzburg

Und zum Abschluss eine persönliche Empfehlung: Ich hätte es nie geschafft, meinen ersten Krimi zu schreiben, wenn ich mich nicht in einen der schönsten Gasthöfe der Mozart-Stadt Salzburg hätte zurückziehen können – den Hotelgasthof Doktorwirt in Salzburg-Aigen. Übrigens, wenn Sie dem Link zum Doktorwirt folgen und auf “Geschichte” klicken, finden Sie einen weiteren Text von mir …