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Oliver Buslau: Biografisches

Studium und Journalismus

Oliver Buslau wurde am 21.6.1962 in Gießen geboren, wuchs aber ab dem vierten Lebensjahr in Koblenz auf und studierte nach dem Abitur Musikwissenschaft, Germanistik und Bibliothekswissenschaft in Köln und Wien. Seit 1992 lebt Oliver Buslau in Bergisch Gladbach bei Köln. Schon als Schüler und Student schrieb er für verschiedene Zeitungen und war als Komponist und Musiker tätig. Nach seinem Studienabschluss (Magister Artium) im Jahre 1990 arbeitete er bei der Kölner Schallplattenfirma EMI Classics und als Verlagsredakteur, danach als freier Autor von Texten über klassische Musik. Unter anderem arbeitete er bei den „Harenberg Musikführern“ mit und schrieb eine Fülle an Einführungstexten für Programmhefte und CD-Booklets. Nach Jahren freier Mitarbeit bei verschiedenen Schallplattenfirmen und Musikzeitschriften begann er 1999 Kriminalromane zu schreiben.

Von Remigius Rott bis Jerry Cotton: Kriminalromane

Als Krimiautor bekannt wurde Oliver Buslau mit seiner Serie um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott – Held von Buslaus erstem Krimi „Die Tote vom Johannisberg“ (2000 erschienen) und insgesamt zehn Romanen (Stand 2017). Neben Geschichten um Remigius Rott schrieb Buslau noch andere Krimis: „Schängels Schatten“ (2003) spielt in Buslaus alter Heimatstadt Koblenz und handelt vom berühmten Reiterstandbild am Deutschen Eck. „Das Gift der Engel“ (2006) hat die Stadt Bonn und ihre Umgebung zum Schauplatz und behandelt die Themen „Klassische Musik“ und „Rheinromantik“. 2009 erschien „Die fünfte Passion“ – ein Thriller um Geheimnisse in der Musik von Johann Sebastian Bach, 2011 der im Preußen Friedrichs des Großen Mitte des 18. Jahrhunderts spielende historische Krimi „Schatten über Sanssouci“, 2013 der Musik-Thriller „Die Orpheus-Prophezeiung“. Ein weiterer Roman mit dem Rheinland als Schauplatz ist „Rheinsteig-Mord“. Buslau schrieb auch Romane im Horror-Genre wie etwa „Der Vampir von Melaten“ oder „Glutherz“ und „Die Akte Nekropolis“ – zwei Beiträge für die E-Book-Serie „Horror Factory“ des Bastei-Lübbe-Verlags. Seit 2015 steuert er Geschichten zur Serie „Cotton Reloaded“ (Relaunch der legendären Jerry-Cotton-Serie im Bastei-Lübbe-Verlag), seit 2017 auch zur klassischen Cotton-Heftromanreihe bei.

Archibald und Anthologien: Kurzkrimis

Auch als Autor vom Kurzkrimis und Kurzgeschichten hat sich Oliver Buslau einen Namen gemacht - in verschiedenen Anthologien und mit einer Kurzkrimiserie um den Hobbydetektiv Archibald Winter, die jahrelang wöchentlich in der Programmzeitschrift „tvKlar“ erschien. Für das Musikmagazin „Rondo“ schreibt er regelmäßig musikalische Rätselkurzkrimis mit dem klassisch gebildeten Ermittler Doktor Stradivari.

TextArt und Krimikurse: Kreatives Schreiben

Neben der eigenen Autorenkarriere kümmert sich Oliver Buslau auch um die Schreibausbildung anderer: Im Jahre 2000 gründete er die Zeitschrift „TextArt - Magazin für Kreatives Schreiben“, die er bis 2016 als Chefredakteur und Mitherausgeber leitete. Als Dozent für Kreatives Schreiben gibt er selbst Kurse im Krimischreiben - unter anderem an der VHS Köln und an der edition Oberkassel Akademie.

Bratsche, Rockband, Radio und Kompositionen: Musik

Als Musiker ist Oliver Buslau Bratschist in verschiedenen Amateurensembles tätig – unter anderem im Sinfonieorchester Bergisch Gladbach und im Bergisch Gladbacher Kammerorchester „Concertino“. Auch als Komponist ist Buslau gelegentlich aktiv. Schon 1986 komponierte er für den damaligen Koblenzer Karnevalsprinzen Prinz Dieter I. einen Marsch – heute als „RKK Marsch“ die Erkennungsmelodie des RKK (Regionalverband Karnevalistischer Korporationen Rhein-Mosel-Lahn e.V.). Seit einigen Jahren ist Oliver Buslau, der früher gelegentlich Sendungen im WDR und im Deutschlandfunk moderierte, als Klassikmoderator auf dem Internet-Radiosender Secondradio zu hören. Jeden Sonntag läuft dort von 16 bis 18 Uhr seine Sendung „Klassikwelten mit Oliver“. 2017 veröffentlichte er den populären Musikführer „111 Werke der klassischen Musik, die man kennen muss“.

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Oliver Buslau bei Wikipedia (Achtung: Der Wikipedia-Artikel ist mit Stand Juli 2018 nicht ganz aktuell!) >